2023/02/28
Pollen im Anflug: So bekämpfst du Heuschnupfen effektiv
Alle wissenswerten Fakten & Tipps für Allergiker
Tränende Augen bei Frühlingswetter? Während sich die meisten Menschen über das Aufblühen der Natur und die ersten Sonnenstrahlen freuen, beginnt für Pollenallergiker im Frühling die Leidenszeit. In Deutschland sind rund 12 Millionen Menschen von Heuschnupfen betroffen, weshalb dieser mittlerweile zu den häufigsten Allergieformen zählt. Besonders im Frühjahr ist die Pollenbelastung sehr hoch und nicht nur draußen, sondern auch in geschlossenen Räumen ist man vor Pollen nicht sicher. Aber es gibt Lösungen für diese Plage! Hier findest du interessante Fakten zum Thema Heuschnupfen und Tipps, wie du die Allergie bekämpfen kannst:
Fakten zur Pollenallergie
Die typischen allergischen Reaktionen äußern sich oft zuerst in Form von juckenden und tränenden Augen, gefolgt von Niesen und einer laufenden Nase. In schweren Fällen kann es sogar zu Atemnot kommen. Diese Symptome entstehen durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Stoffe, die in der Atemluft enthalten sind, wie z. B. Pollen von Gräsern, Bäumen und Sträuchern.
Erste Beschwerden treten bei Heuschnupfen häufig bereits im Kindesalter auf, aber auch immer mehr ältere Menschen leiden an Pollenallergien. Die stärksten Symptome des Heuschnupfens zeigen sich in der Altersgruppe der 15- bis 25-Jährigen.
Nahrungsmittelallergien hängen oft mit Pollenallergien zusammen. Diese sogenannten Kreuzreaktionen können Juckreiz und Schwellungen der Schleimhäute verursachen. Bei Birkenpollen sind diese Reaktionen beispielsweise beim Verzehr von Äpfeln oder Sellerie bekannt. Bei einer Gräserallergie sind es Tomaten, Melonen oder Erdnüsse, die Reizungen hervorrufen.
Die Pflanzenarten, welche am häufigsten allergische Reaktionen auslösen, untergliedern sich in Bäume, Gräser und Kräuter. Zu den Bäumen gehören beispielsweise die Birke, die Erle, die Hasel oder die Buche. Roggen, Glatthafer oder Knäuelgras zählen zu den Gräsern. Bei den Kräutern sind häufig Beifuß oder Ambrosia Auslöer einer allergischen Reaktion.
6 hilfreiche Tipps im Alltag
Laut einer Untersuchung des Pollenflugs von 2007-2010 (Quelle: Allergieinformationsdienst.de) haben Hasel und Erle im März ihre Hauptblütezeit und setzen besonders viele Pollen frei. Gleichzeitig beginnt für Pappel, Weide und Esche die Vorblütezeit, während Hainbuche, Birke, Buche, Eiche und Kiefer erste Pollen verbreiten. Im April erreichen Birke, Esche und Hainbuche ihre Hochphase, während Hasel und Erle allmählich verblühen. Pappel, Weide, Buche und Eiche sind weiterhin aktiv, befinden sich jedoch eher in der Vor- oder Nachblütezeit. Der Mai bringt die stärkste Pollenbelastung durch Buche, Eiche, Kiefer und Gräser. Die Birkenblüte lässt nach, während Esche und Hainbuche noch Pollen freisetzen. Im Juni dominieren schließlich die Gräser, die für viele Allergiker eine Herausforderung darstellen. Die Blütezeit der meisten Bäume neigt sich dem Ende zu, nur Kiefer und Eiche bleiben vereinzelt aktiv, jedoch in geringerer Intensität.
https://de.statista.com/infografik/8456/pollenflugkalender/
Was kann man gegen Heuschnupfen machen? Die einfachste und zugleich effektivste Methode, um Heuschnupfen zu vermeiden, ist es, den Kontakt mit Pollen zu minimieren. Unsere 6 Ratschläge helfen dir dabei, Pollen im Alltag so gut es geht zu umgehen:
Behalte den Pollenflug anhand eines Pollenkalenders im Auge, denn dieser gibt Auskunft darüber, wann welche Pflanzen das stärkste Pollenaufkommen haben. Das hilft dir dabei, sowohl aktive als auch präventive Maßnahmen zu ergreifen.
Während der Pollenflugzeit solltest du die Wohnung nur kurzzeitig lüften, statt den ganzen Tag das Fenster gekippt zu haben. Tipp: 30-60 Minuten nach einem Regenguss kann mit gutem Gewissen ausgiebig gelüftet werden, da dann die Luft durch den Regen gereinigt wurde.
Achte darauf, die Wäsche nicht im Freien trocknen zu lassen und getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer aufzubewahren, da sich in der Kleidung viele Allergene wie Birken- oder Gräserpollen ansammeln.
Versuche die Haare immer abends zu waschen und regelmäßig Kissenbezüge und Bettwäsche gründlich zu waschen, damit sich Pollen nicht festsetzen können.
Minimiere verstärkende Einflussfaktoren einer Pollenallergie so gut es geht, wie beispielsweise Zigarettenrauch und Chlorwasser.
Trage bei starkem Pollenaufkommen eine Brille statt Kontaktlinsen, um die Bindehaut zu schonen. Sonnenbrillen sind außerdem empfehlenswert, da sie die Augen zusätzlich vor dem direkten Kontakt mit herumfliegenden Pollen schützen.
Diese Hausmittel lindern die Symptome
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